Schaffhausen setzte auf Infogate-Software für die Sozialhilfe

5. Juli 2019 um 14:04
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KSD, das Informatikunternehmen von Kanton und Stadt Schaffhausen, beschafft eine neue Verwaltungssoftware für das städtische Sozialwesen mit seinen rund 70 Mitarbeitern.

KSD, das Informatikunternehmen von Kanton und Stadt Schaffhausen, beschafft eine neue Verwaltungssoftware für das städtische Sozialwesen mit seinen rund 70 Mitarbeitern. Den Zuschlag über eine unbekannte Höhe erhielt das Zürcher Software-Unternehmen Infogate, das sich gegen einen Mitbewerber durchsetzte. Der Auftrag umfasst die Inbetriebnahme sowie den anschliessenden Support und den Betrieb der Lösung über sechs Jahre.
Schaffhausen wird Tutoris.Net einführen. Auf der Website von Infogate findet sich eine Mitteilung, dass sich "eine grosse Schweizer Stadt und sechs Gemeinden" im ersten Halbjahr 2019 für die Standard-Lösung entschieden hätten. Derzeit ist die Lösung in über 120 Gemeinden und zehn Städten im Einsatz, wie Infogate-Geschäftsführer Michael Brönnimann gegenüber inside-it.ch erklärt.
"Wir freuen uns sehr über den Auftrag", so Brönnimann. Infogate arbeite bereits mit dem Kanton Schaffhausen zusammen und hoffe nun auch weiter Gemeinden in der Region gewinnen zu können.
Tutoris.Net ist auch in der Stadt Basel im Einsatz, die sich Ende 2014 mit Bern und Zürich im Verein Citysoftnet verbündet hat. Die drei Städte lassen von Emineo eine Sozialhilfe-Software entwickeln. Eine erklärte Absicht der drei Schwergewichte ist es, einen Schweizer Standard zu etablieren. Wann und ob dies der Fall sein wird und ob die Lösung der drei grossen Städte sich breiter ausrollen lässt, wird sich noch zeigen müssen.
Infogate wurde Ende Mai 2019 von der Volaris Group gekauft, die aus 90 Softwareunternehmen in 28 Ländern besteht. Sie ist wiederum eine Tochter der an der kanadischen Börse kotierten Firma Constellation Software. Die Transaktion wurde im Rahmen einer Nachfolgeregelung vollzogen.
Infogate bleibe aber operativ unabhängig und die Ansprechpartner für die Kunden unverändert, ebenso würden das Angebot und die drei Schweizer Standorte bestehen bleiben, versprach Infogate beim Verkauf. (ts)

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